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Discothèque: Titonton Duvanté

Saal, 10.09., 23:00 Uhr, 5 Euro


 

Endlich! Nach langer Pause wieder zu Gast im Hafen 2: Titonton Duvanté! "Seit 1995 veröffentlicht Titonton auf Dan Curtins Metamorphic, Morgan Geists Environ, Phono, Starbaby und seinem eigenen Label Residual Tracks, die sich mit denen von Geist und Curtin zu so etwas wie einer Ohio-Schule zusammenschließen. Rhythmisch und atmosphärisch sprunghafte Fragmentesammlungen, die die analoge Farbpalette pastös auftragen. Eigentlich wollte er ja immer Deephouse machen, aber bei langen Atmosphäreaufbauten streikt seine Konzentrationsbereitschaft. Titonton: "Mein Haupteinfluss liegt bei UK Hardcore, dem Drum-and-Bass-Prototypen. Die Musik verändert sich dort permanent. Vielleicht fällt es mir schwer, mich länger auf eine Sache zu konzentrieren. Deshalb nehme ich die besten Parts, wandle sie ab, arrangiere sie um. Als DJ cutte ich in Hip-Hop-Manier hin und her, statt gemächlich überzublenden. Keine Ahnung, wo das Faible für diese Cutting-Technik herkommt. Vielleicht durch mein Verlangen, kreativ zu sein?” Kreativität meint, so viele Bewegungen wie möglich in so kurzer Zeit wie nötig auszuführen? Er setzt Technotracks aus 20 Deephousefragmenten zusammen, die die lyrische Atmosphäre ankitzeln, vor jeglicher Ausformulierung aber ungeduldig weiterspringen. Zwischen Cristian Vogels harschen No-Future-Klangkaskaden und Carl Craigs gebrochener "The Future is bright" Flächenromantik changieren seine Produktionen in überraschendsten Wendungen hin und her und drehen garantiert nach links, wenn man gerade auf rechts rum geschworen hätte; einen billigen Spaß machen sie sich aber nie. Das ist so kurzweilig wie ein Wong Kar Wai-Krimi.

Titonton hat klassische Musik an der Hochschule in Ohio studiert, Gesang, Komposition, Geige, Klavier. Er hat die Partitur für eine neunteilige Klassik-Technofusion geschrieben, “Zalocar”, die 1993 aufgeführt wurde, zwei Jahre vor seiner ersten Techno-EP. Und er dirigierte 1996 auf dem “Carbon”-Festival mehrere Stücke mit Streicher- und Gesangsensemble, seinem “The Marzipan Ensemble”. Er hat sie nicht verdorren lassen, seine klassischen Wurzeln: “Ich liebe definitiv die Kombination von analogen Instrumenten, Live-Streichern, instrumentaler Deepness.” Die nächste Etappe sieht Soundtrackproduktionen für Hollywood vor, inklusive Umzug nach LA. Der Gesamtsieg steht aber mit einem Projekt aus: “Mein ganzes Streben zielt darauf, eine Oper zu schreiben, die elektronische und akustische Musik fusioniert. Eine Oper, die auf der Bühne inszeniert werden soll. Das ist mein Hauptprojekt für die nächsten drei Jahre." (Text aus De:Bug 46;  Autor: Jan Joswig)

http://www.myspace.com/titontonduvante

 

Discothèque: Industrie und Zärtlichkeit

Saal, 25.09., 23:00 Uhr, 5 Euro


Seelenvolle elektronische Tanzmusik zwischen Detroit, London, Berlin und Chicago. Das Line Up: Phunkrealism, Martyné, Paul Morgan.

Discothèque: Tanztee

Saal, 02.10., 11:00 Uhr


Meat und Freunde.

Discothèque: Neon Love Affair

Saal, 08.10., 23:00 Uhr, 7€, ( Cheaplist 5€ ) Euro


Neon Love Affair steht für einen Mix aus Electro House, Nu Rave und Fidget der DJs Steffen Sennert und diejugendvonheute!. Und welcher Ort würde sich dazu besser eignen als der Hafen 2, indem schon Acts wie Steve Aoki, Mr. Oizo oder Autokratz für schweißnasse T-Shirts gesorgt haben? Als kleines Sahnehäubchen gibt’s die Live Performance von Logoloud, dessen voller Sound sich mit dem internationaler Electro-Größen messen kann. Das Motto: no minimal, just maximal. DJs: Steffen Sennert, diejugendvonheute! und ein Live-Set von Logoloud (Electro House). Lasst Euch auf die exklusive CHEAPLIST setzen und zahlt nur 5€ Eintritt! Anmeldung unter: http://event.artwerkstadt.de/

 

 

 

 

 

Discothèque: Black Jazz Consortium

Saal, 22.10., 23:00 Uhr, 8 Euro


Deep Underground House Music from New York.



Discothèque: Michael Rütten, Richard Dorfmeister

Café und Saal, 11.12., 22:00 Uhr


The Soulsearching Winter Session feat. Michael Rütten & Richard Dorfmeister