Café, 09.09., 21:00 Uhr
Elektronische Musik.
Café, 10.09., 22:00 Uhr
Schallplattendarbietung, deren einziger Nenner das Format ist: Vinyl-Singles. Sie erinnern sich?
Saal, 10.09., 23:00 Uhr, 5 Euro
Titonton hat klassische Musik an der Hochschule in Ohio studiert, Gesang, Komposition, Geige, Klavier. Er hat die Partitur für eine neunteilige Klassik-Technofusion geschrieben, “Zalocar”, die 1993 aufgeführt wurde, zwei Jahre vor seiner ersten Techno-EP. Und er dirigierte 1996 auf dem “Carbon”-Festival mehrere Stücke mit Streicher- und Gesangsensemble, seinem “The Marzipan Ensemble”. Er hat sie nicht verdorren lassen, seine klassischen Wurzeln: “Ich liebe definitiv die Kombination von analogen Instrumenten, Live-Streichern, instrumentaler Deepness.” Die nächste Etappe sieht Soundtrackproduktionen für Hollywood vor, inklusive Umzug nach LA. Der Gesamtsieg steht aber mit einem Projekt aus: “Mein ganzes Streben zielt darauf, eine Oper zu schreiben, die elektronische und akustische Musik fusioniert. Eine Oper, die auf der Bühne inszeniert werden soll. Das ist mein Hauptprojekt für die nächsten drei Jahre." (Text aus De:Bug 46; Autor: Jan Joswig)
Saal, 11.09., 21:45 Uhr, 10 Euro
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Die kanadische Band Women kombiniert scheinbar mühelos vitale Experimental-Ansätze, aufwändige Instrumentierung und melodiöses "Songwriting". Ihr Sound ist vielfältig und überraschend, klingt mal nach kanadischer Independentrockszene, dann wieder nach alten Zeiten und Bands wie Velvet Underground. Wenn Rhythmen im Rauschen der Gitarren unterzugehen drohen ist das hier nicht unsauber sondern stilvoll. Nachdem das Debütalbum auf Ghettoblastern und alten Kasettenrecordern aufgenommen wurde, sind wir gespannt auf auf die Ende September erscheinende Fortsetzung.
http://www.myspace.com/womenmusic
Café, 11.09., 22:00 Uhr
Café, 16.09., 21:00 Uhr
DVA sind ein experimentelles, elektro-akkustisches Duo aus der Tschechischen Republik. Sie bezeichnen ihre Musik als „Folklore nicht existierender Nationen. Irgendwo zwischen Norden und Süden, wo DVA zwei bedeutet.“ Texte in einer universellen Sprache, dargeboten in liebevoll arrangiertem Mann-Frau-Wechselgesang.
Café, 16.09., 22:30 Uhr
Saal, 17.09., 21:45 Uhr, 10 Euro
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The Depreciation Guild:
Was hat Brooklyn nicht für großartige Bands in diesem Jahr hervorgebracht: "Grizzly Bear", "School Of Seven Bells" oder "The Pains Of Being Pure At Heart", um nur einige wenige zu nennen. Aus den zuletzt Genannten formierte sich die wirkliche spannende Band: "The Depreciation Guild". Um "Pains" Schlagzeuger Kurt hat sich ein Duo konzentriert, welches sich frech aus den Achtzigern und dem damals aus der Popwelt entrückten Dreampop bedient. Ihr Sound ist charakteristisch: kreativ und experimentell, gleichzeitig leicht und anschmiegsam.
http://www.myspace.com/thedepreciationguild
Potion:
Das musikalische Duo Potion aus San Francisco reist mit viel Charme an - bereits die Selbstsicht, die in ihrem letzten Albumtitel „Band of outsiders“ zu Tage tritt, muss Sympathie erzeugen. Darüber hinaus erobern sie unser Herz mit bestechendem Songwriting, kratziger Aufnahmetechnik und dem wundervollen Spiel mit Konventionen. Geschminkt ist das Ganze auf die glitzernden Momente der Rockmusik, doch das auf schmutzige, langsame und intelligente Art und Weise. Oder anders: Potion machen ungestüme Musik, die ruhig ist. Musik, die ihre Wurzeln kennt und sich bei allem Feingefühl nicht für ihre schiefen Töne schämt. Potion sind rebellisch, ohne nach vorne zu preschen und besonnen, ohne zu langweilen.
Café, 17.09., 22:00 Uhr
Saal, 18.09., 21:45 Uhr, 8 Euro
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Die färöische Band The Ghost ist blutjung. Trotzdem bekommen sie große Aufmerksamkeit - ihr quirliger Mix aus Electro-Pop und Teenieträumen kann in Verbindung mit ihrer beeindruckenden Bühnenpräsenz das komplette Publikum in aufgeregte Mädchen verwandeln und versierte Produzentenherzen höher schlagen lassen. Urbanus Olsen ist auf der Bühne der Ruhepol. Meist im Hintergrund, werkelt er an Gitarre, Samplern und Laptop und produziert einen minimalistischen Sound aus Disco, Kraftwerk und glitzernden Pop-Beats. Währenddessen monopolisiert Filip Mortensen an der Front die Aufmerksamkeit der Anwesenden und singt Texte über Liebe, Glück und Enttäuschung, die anstrengende Suche nach Erfüllung und naive aber völlig ehrliche Wünsche und Träume. Heraus kommt ein Sound, den man nicht so schnell vergisst , ein Sound „which will soon have your feet moving and your mind wandering.“
Café, 18.09., 22:00 Uhr
Galerie, 19.09., 14:00 Uhr, Eintritt frei Euro
interim.projekte 26.10: "Hamburg Gießen Offenbach"
Die Ausstellung ist das erste gemeinsame Projekt des jungen Kuratorinnenteams ( Anna Bechtloff, Barbara Druener und Karolina Kowalczyk unter Leitung von Andrea Weiss ) im Hafen 2.
Die Vernissage findet Fr., den 30. Juli 20 Uhr, in der Galerie im Obergeschoss des Hafen 2 statt.
Ausstellungsdauer: 31. Juli bis 19. September.
Öffnungszeiten: Sa und So 14 bis 18h sowie nach Vereinbarung.
Drei künstlerische Positionen befassen sich auf verschiedene Weise mit städtischem Raum, dessen Wahrnehmung und der Intervention in und mit diesem.
Katja von Puttkamer *1961 in Greven/Westfalen
Katja von Puttkamer malt Stadtansichten, die von farbigen Fragmenten auf Holztafeln und subjektiven Momentaufnahmen
bis hin zum Tafelbild reichen.
www.kvp.quadratur-webdesign.de/katjavonputtkame/Home.html
Florian Tuercke *1977 in Nürnberg
Für sein Projekt Urban Audio tourt Florian Tuercke durch Deutschland, um mit speziell konzipierten Instrumenten den Verkehrslärm der Landeshauptstädte in musikalische Klänge zu übertragen.
www.stadt-akustik.de/presseinfo.html
Daniel Stern *1981 in Diez an der Lahn und Marcus Morgenstern *1985 in Offenbach
Gemeinsam schaffen sie als sternmorgenstern Raumskulpturen, die begehbare Konstruktionen und vergängliche Gebilde, solide und filigran zugleich sind. Deren Entstehungsprozess, durch Film festgehalten, erzählt von stetem Wandel als Konstante.
www.sternmorgenstern.de
mehr Informationen zu den Ausstellungen der interim.projekte finden Sie unter:
Wiese, bei Regen im Café, 19.09., 17:00 Uhr
Electric Ocean People kommen aus Hamburg und machen experimentellen, von Elektro und Postrock beeinflussten Pop. Live verschachteln sie ihre Songs, arbeiten mit Loops, Samples, Echos und Hall, unter den Schichtungen von Beats und Sounds bleibt aber immer die Wirkung des Songs selbst spürbar. Die tragende und doch zerbrechliche Stimme ihrer Sängerin erzählt Geschichten über Gespräche mit Astronauten, Menschen in Glaskästen oder verblassenden Kindheitserinnerungen. Was am Ende wirkt ist nicht perfekter Wohlklang, sondern Schönheit - so verschroben und zart sie auch sein mag.
www.myspace.com/electricoceanpeople
Electric Ocean People - Concrete and Machines from Mario Schöning on Vimeo.
Café, 23.09., 21:00 Uhr
Saal, 23.09., 21:45 Uhr, 12 Euro
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Der Name der Band ist irreführend: Zum einen haben die fünf Bandmitglieder die zwanziger Marke und damit den Teenie Status bereits überwunden, zum anderen kommen sie nicht etwas aus Tokyo sondern aus Sydney. Dies verwundert nicht nur hinsichtlich der Namensgebung, auch der finstere Sound lässt eine andere Herkunft vermuten als das sonnige Surferparadies. Die Klänge der Teenagers in Tokyo entstammen dem New Wave, erinnern mit ihren schneidenden Gitarren an Größen wie The Cure oder Joy Division. Die Stimme der Sängerin mutet lakonisch und unterkühlt an, durch die aufbäumenden Synthies und teils mitreißende Melodien wird Düsteres lebhaft und Schwermütiges tanzbar.
http://www.myspace.com/teenagersintokyo
Präsentiert von:
Galerie, 24.09., 20:00 Uhr
Ausstellungsreihe words&sounds VI. Paul Kramer 25. September bis 31. Oktober 2010 Vernissage: Freitag, den 24. September 2010, 20 Uhr / mit einer Sound-Performance um 21 Uhr von Gabriel Hensche und Bastian Braun
Zur Ausstellung: Nach der Sommerpause meldet sich die Reihe „words&sounds“ zurück und präsentiert im Kunstraum des „Hafen 2“ Arbeiten des jungen kanadischen Künstlers Paul Kramer. 1979 in Kitchener (Kanada) geboren, studiert Paul Kramer derzeit an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Professor Christian Jankoswski (Video, Performance und Installation). Unter einem Tinnitus-Ton versteht man jenes unangenehme Dauerrauschen oder Pfeifen im menschlichen Innenohr. Hört jeder Mensch seinen eigenen Tinnitus-Ton? Gibt es demnach unterschiedliche Tinnitus-Töne und lassen sich jene Störgeräusche in eine melodische Komposition integrieren? Fragen wie diese waren Ausgangspunkt für eine neue Serie an Installationen, die Paul Kramer gegenwärtig in Zusammenarbeit mit Tinnitus betroffenen Personen entwickelt. Seine am Computer künstlich erzeugten Tinnitus-Töne lässt er in eine eigens für die Ausstellung geschaffene Sound-Installation einfließen. Was ein Konzert oder eine Tonaufnahme für den Hörer zum Klangerlebnis werden lässt, damit setzte sich der Künstler bereits in seinen früheren Arbeiten auseinander, etwa bei der Realisierung der Audioarbeit „Song Cycle“ als auch bei der Videodokumentation „File No.1“. Eine Auswahl an Arbeiten des Künstlers aus den Jahren 2006-10 versammelt die kommende Einzelschau im Hafen 2.
Kuratorin: Hortense Pisano, Buket Altinoba (Assistenz) Zum Künstler: CV
Paul Kramer *1979 in Kitchener, Canada lebt und arbeitet in Stuttgart, Deutschland 1999 - 2002 Graphic Design, Conestoga College, Kitchener, Kanada 2005 Fine Art at the Stuttgart State Academy of Art and Design, 2006 Frames Per Second, Bahnhofsturm, Stuttgart 2007 In Cync, Galerie Stihl and Kunstschule Waiblingen, Germany 2008 Play It, Stuttgarter Messe, Stuttgart 2010 Hafen 2 Kunstraum, Offenbach am Main, Germany
Prof. Christian Jankowski
Multimedia Performance, Fluctuating Images Stuttgart
The Notebook Show, PLAySPACE, San Francisco, CA
Aersol Lidar, (multimedia performance) with Kamil Goerlich, Galerie Stihl and Kunstschule Waiblingen, Germany
Institute of Social Research and the Discovery of Art God, Richmond Art Center, Richmond, CA
Institute of Social Research and the Discovery of Art God, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart, Germany
Watch the Peep, POW Hamburg, Germany
Scholarships / Grants:
DAAD grant for ISR and the Discovery of Art God
German National Academic Foundation
Halle, 24.09., 21:00 Uhr
Performance im Rahmen der Ausstellungseröffnung von Paul Kramer.
Café, 24.09., 22:00 Uhr
Café, 25.09., 22:00 Uhr
Saal, 25.09., 23:00 Uhr, 5 Euro
Café, 30.09., 21:00 Uhr
Halle, 01.10., 19:00 Uhr, 5 Euro
Viele wünschen sich schon lange die Realisierung eines Programmkinos in Offenbach - hier ist es. In der Werkstatt entsteht bis zum ersten Oktober ein ebenso komfortabler wie ästhetischer Rahmen für einen freitäglichen Filmbetrieb. Die Vorführungen beginnen um 20 Uhr, Einlass ist jeweils um 19h30. Die heutige Eröffnung startet bereits um sieben, da sie mit Live-Musik, feierlichen Reden, der ersten Film-Vorführung und schließlich einer Party ein abendfüllendes Programm bietet. Der Eintrittspreis ist an allen Freitagen fünf Euro. So auch heute für das Eröffnungsfest. Musik: ein Live-Auftritt von Tess Wiley, die vor zwei Jahren auf der Open Air Bühne gespielt hatte. Wer sie damals gesehen hat, wird sich freuen. Ach ja, der erste Film: Ich und Du und Alle, die wir kennen:
Die Entscheidung über den Eröffnungsfilm; sie erwuchs beinah zur Glaubensfrage. Womit beginnen wir das Hafenkino, welcher Film drückt denn am ehesten aus, was wir hiermit verbinden? Etwas klassisch-zeitloses, oder doch mal wieder Cinema Paradiso und die Hommage an die magische Unschuld des Kinoerlebens? Oder doch im Zweifel für Truffaut? Im Zweifel für den Zweifel: Ich und du und alle, die wir kennen! Weil mutiges, frisches, bezaubernd sanftes Kino so viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Entrückte Alltagspoesie von Miranda July also; für uns und für Sie und für alle, die wir kennen. Ein Eröffnungsabend mit Livemusik von der bezaubernden Tess Wiley und anschließender Partysause: Hafenkino, es kann losgehen!
(Me and you and everyone we know, Miranda July; USA/UK 2005, 91 Min.)
Auch wenn dieser Trailer auf englisch ist: wir zeigen die deutsche Fassung.
Werkstatt, Halle, 01.10., 19:30 Uhr, 5 Euro
Tess Wiley macht Musik, die mit ihren Klängen aus Folk und Country von ihrer texanischen Heimat zu erzählen scheinen - dabei stammen sie inzwischen aus dem mittelhessischen Gießen. Hier lebt und schafft sie, produziert Musik von Ihrer kreativsten Seite. Um den richtigen Klang zu erzeugen zweckentfremdet sie Dinge, bringt sie zum Klingen. Dieser experimentelle Ansatz verliert sich dann wieder in der harmonischen Komposition ihrer Lieder. Tess' Musik erzählt unumwunden von den großen und kleinen Gefühlen, die das Leben so mit sich bringt und ihre melancholische Stimme vermag immer wieder diese manchmal zerbrechlichen Gemütszustände zu artikulieren ohne in kitschige Klischees zu verfallen. Wenn Tess Wiley leise ihre Stimme erhebt, flüstern ihre Melodien die Lieder, die wir alle nur zu gut kennen und von denen wir dachten, wir hätten ihren Text für immer vergessen.
Der Auftritt von Tess Wiley findet im Rahmen der Eröffnungsfeier des Programmkinos in der Halle statt, daher finden Sie alle näheren Informationen unter "Hafenkino Eröffnungsfest".
http://www.myspace.com/tesswiley
Saal, 02.10., 11:00 Uhr
Meat und Freunde.
Saal, 02.10., 21:00 Uhr, 12 Euro
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Barbara Morgenstern:
Wer Barbara Morgenstern noch nicht kennt hat etwas verpasst – und ist damit leider nicht allein. Bei allem Erfolg gehörte sie doch nie dem Mainstream an. Obwohl sie sich vom Goethe-Institut als Repräsentantin deutschen Kulturguts um die Welt schicken ließ ist ihre Musik immer noch (zu) vielen unbekannt. Dabei ist ihre Musik so vielseitig: Von experimentell elektronischen Klängen entwickelte sie sich mit ihrem letzten Album hin zu episch anmutenden Balladen mit klassischen Songstrukturen. Dieses Experiment gelang, an Barbara Morgenstern ist ohnehin eine grandiose Pianistin verloren gegangen. Ihre Arrangements sind kunstvoll, ihre Lieder gehen unter die Haut. 2010 ist hier ebenso geprägt von neuen Erfahrungen, wie von der alten, ungebremsten Liebe zu Musik und Kunst, die in ihrer fesselnden Darbietung zum Ausdruck kommt.
http://www.myspace.com/barbaramorgenstern
Citay:
Die Musik von Citay aus San Francisco versetzt uns zurück in eine alte Zeit. Die Songs bedienen sich stilistisch bei den Großen: man glaubt Led Zeppelin, Thin Lizzy oder Pink Floyd durch zu hören. Und doch machen Citay etwas ganz eigenes. Die Musik ist teils fröhlich, geradezu poppig, an anderer Stelle bauen scheinbar endlose Gitarrenklänge eine energetische Spannung auf, wie man sie aus dem Psychadelic Rock kennt. Das musikalische Setting ist beides - schwer und süß zugleich. Mit den zarten Stimmen und gefühlvollen Gitarren ist der Sound von Schönheit und Leichtigkeit geprägt, gleichzeitig ist er üppig und fesselnd. Es sind Klänge, die die Hörer nicht mehr so schnell loslassen.
http://www.myspace.com/citay07
Werkstatt, 08.10., 20:00 Uhr
Die Sache mit den schwulen Cowboys... oder eben auch: Ang Lees Meisterstück, Einsamkeit, Sehnsucht und Leidenschaft ohne Pathos, anrührend, einfühlsam und doch rätselhaft magisch zu inszenieren. Die Darstellung dieser Liebesbeziehung, das ist Kinokunst in epischer Breite. Lee seziert mit konventioneller Erzählstruktur den tragischen Widerspruch zwischen der Weite des Landes und dem Mangel an Freiheit des Einzelnen. All das ist zeitgemäß und von universeller Gültigkeit.
(Brokeback Mountain, Ang Lee; CAN/USA 2005, 134 Min.)
Saal, 08.10., 23:00 Uhr, 7€, ( Cheaplist 5€ ) Euro
Neon Love Affair steht für einen Mix aus Electro House, Nu Rave und Fidget der DJs Steffen Sennert und diejugendvonheute!. Und welcher Ort würde sich dazu besser eignen als der Hafen 2, indem schon Acts wie Steve Aoki, Mr. Oizo oder Autokratz für schweißnasse T-Shirts gesorgt haben? Als kleines Sahnehäubchen gibt’s die Live Performance von Logoloud, dessen voller Sound sich mit dem internationaler Electro-Größen messen kann. Das Motto: no minimal, just maximal. DJs: Steffen Sennert, diejugendvonheute! und ein Live-Set von Logoloud (Electro House). Lasst Euch auf die exklusive CHEAPLIST setzen und zahlt nur 5€ Eintritt! Anmeldung unter: http://event.artwerkstadt.de/
Werkstatt, 09.10., 15:00 Uhr
Info folgt.
Werkstatt, 10.10., 15:00 Uhr
Info folgt.
Werkstatt, 15.10., 20:00 Uhr
Nichts Neues mehr im Auftragskiller-Genre? Ein Irrtum! Brügge sehen...und sterben? gelingt durch Innovation, Mut, Witz und einem Hang zum Fantastischen eine außergewöhnliche Neubelebung. Seit Fargo hat es nicht mehr so viel Spaß gemacht, Killern bei ihrem Handwerk zuzuschauen. Und dann der ständig wechselnde Tonfall: mal kongenial schwarzhumorig, dann absurd existenzialistisch und schließlich surreal grotesk. Ein einziges Vergnügen. Und eine Hauptdarstellerin, deren Magie man restlos ausgeliefert ist: Brügge!
(In Bruges, Martin McDonagh; UK/USA 2008, 107 Min.)
Saal, 15.10., 21:00 Uhr, 12 Euro
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Big Bang werden als Norwegens beste Liveband gehandelt und gehören in ihrem Heimatland schon seit über einer Dekade zu einer der treibenden Kräfte der Musikszene. Nun haben sie es auf den Rest der Welt abgesehen. Sie überzeugen mit einem Sound, der an die kraftvollen Akkorde und packenden Gitarrenriffs von The Who oder den Rolling Stones erinnern. Sie sind eine moderne Classic Rock Band – und in ihrem Fall ist das kein Widerspruch. Sie mischen ihre Verweise mit solch großem Einfallsreichtum und melodiöser Frische, dass sie es schaffen, einen Nachklang der 60er und 70er zu erzeugen ohne zurückzublicken. Sie nehmen uns mit auf eine Reise in die Zukunft der Rockgeschichte.
http://www.myspace.com/smallbang
Saal, 16.10., 21:00 Uhr, 8 Euro
Ida Long aus Schweden. Info folgt.
Saal, 21.10., 21:00 Uhr, 10 Euro
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Van, Lain und Jennings Carney teilen sich eine Mutter, einen Vater und ein Heimstudio auf einer Farm in Virginia. Sie sind ihre eigenen Produzenten und kennen sich sowohl mit der Arbeit auf einer Farm als auch im Studio bestens aus. Sie lieben es laut und sie lieben es dreckig. Ihr Gitarrensound ist dick und fleischig, der Bass tut sein übriges und wälzt sich mit knietiefen Frequenzen durch das Album. Aber warum die Dinge kompliziert machen, wenn man es auch einfach sagen kann: den Carney-Brüdern ist ein großartiges Album gelungen und wir hoffen, dass sie damit endlich auch in Deutschland ankommen!
http://www.myspace.com/pontiak
Pontiak - Laywayed from Thrill Jockey Records on Vimeo.
Werkstatt, 22.10., 20:00 Uhr
Haneke ist bei uns ja immer vertreten. Weil er durchweg Filme schafft, die wichtig sind. Weil er den Betrachter zu einer Auseinandersetzung zwingt. Weil er ein Nachdenken evoziert, das weit nach Filmende wirksam wird. Und hier kommt noch dazu: Isabelle Huppert mit einer Schauspielleistung, für die einem die Worte fehlen. Das wird dann wohl kein sonderlich entspannter Freitagabend... muss ja nicht immer.
(La Pianiste, Michael Haneke; AUT/FRA/GER 2001, 131 Min.)
Saal, 22.10., 23:00 Uhr, 8 Euro
Deep Underground House Music from New York.
Saal, 23.10., 21:00 Uhr, 12 Euro
Ticket kaufen
Someone Still Loves You Boris Yeltsin:
Someone Still Loves You Boris Yeltsin ist eine Indie-Pop-Band aus Springfield, Missouri. Sie bezeichnen sich selbst als die "drittbeste Band der Weller Street in Springfield" und demonstrieren damit augenzwinkernde Bescheidenheit. Denn nicht nur ihr extravaganter Name bringt ihnen internationale Aufmerksamkeit ein, das Quartett überzeugt mit seiner zurückhaltenden doch gleichzeitig durch und durch fröhlichen Musik. Das Amerikanische Spin-Magazin sieht in ihnen gar die möglichen Nachfolger der Shins, als "Band, die dein Leben verändert". Trotz der unbestreitbaren Qualität ihrer Musik hat es die Band bislang noch nicht zu dem ihr gebührenden Ruhm gebracht, ihre aktuell laufende, ausgedehnte Tour und das bezaubernde neue Album werden das aber hoffentlich ändern.
Project: Komakino:
Das als Soloprojekt gestartete Project: Komakino des Briten Kris Kane entwickelte sich in den vergangenen drei Jahren zu einer vierköpfigen Band. Ihr Name ist ein Verweis auf das Lied Komakino von Joy Division und damit eine Ehrung großer Vorbilder. Denn ebenso wie die Band um Ian Curtis, ist auch das Project: Komakino in den Aussagen seiner Lieder dunkel bis düster. Die Musik ist stark vom britischen Post-Punk der späten 70er Jahre beeinflusst, spielt jedoch auch mit neuartigen, oft elektronischen Elementen. Das Resultat ist ein dunkler, hallender Sound begleitet von unerbittlichen Drum Beats, eindringlichem Gesang und abgründigen Texten.
http://www.myspace.com/projectkomakino
Saal, 28.10., 20:00 Uhr, 17,50 Euro
Ticket kaufenThe Unwinding Hours:
The Unwinding Hours ist das neue Projekt der Ex-Bandmitglieder von Aereogramme, Craig B and Iain Cook. Auch wenn die emotionalen Themen der Lieder an Stücke ihrer alten Band erinnern, so unterscheiden sie sich doch in ihrer Umsetzung gewaltig: Gesang und Gitarren sind weicher, was bei Aereogramme nach Empörung klang wirkt hier resigniert - und verliert doch nichts von seinem mitreißenden Charakter. Die Stücke des Debütalbums entstanden ohne die Absicht einer Veröffentlichung, eine neue Band war nicht in Planung und die Lieder damit auch nicht für die Bühne gedacht. Vielleicht ist es genau das, was ihren unverfälschten Charme ausmacht: Craig und Iain haben diese Musik für sich gemacht und wir haben das Glück lauschen zu dürfen.
http://www.myspace.com/theunwindinghours
Instrument (D):
Instrument - das ist eine vierköpfige Band aus Bayern, die sich nicht auf ein Genre festlegen lassen will. Die Musik bewegt sich zwischen Postrock und Indie, rockige Riffs und Akkorde erzeugen mit den stetig ansteigenden Drums eine Dramatik, die durch den ruhigen Gesang in ein vollkommen neues Spannungsverhältnis gesetzt wird. Die Band selbst hat eine Leidenschaft für Jazz und Improvisation, distanziert sich jedoch auch nicht von popmusikalischen Einflüssen und harmonischer Melodie. Hoffen wir, dass diese Band für das geliebt wird, was sie ist: Reduktion, Bombast, Lautstärke und Stille und vor allem: Klarheit.
http://www.myspace.com/theinstrumentvillage
Natureboy (Brooklyn):
Natureboy ist Sara Kermanshahi. Sie verwebt Loops, Wogen von Gitarre, Synthesizer, Bass, und Drums mit Akustikfolk und schafft so eine aufreibende Synthese aus Wehmut und Harmonie. Ihre Texte sind beides: mitreißend emotional und seltsam aufrüttelnd. Was dabei entsteht ist hinreißend. Jedes Lied ist ein bittersüßes Stück Sehnsucht, getragen von einer einzigartigen Stimme und athmosphärischer Instrumentierung.
http://www.myspace.com/natureboysongs
Natureboy: Pariah from Foglight Films on Vimeo.
Werkstatt, 29.10., 20:00 Uhr, 5 Euro
Endlich mal wieder gute Komödien! Wes Anderson (Die Tiefseetaucher, Darjeeling Limited) versteht es als einer der wenigen, Details genau zu beobachten, Drama und Komödie subtil zu verbinden und diese dann auch exzellent zu besetzen. Die Tenenbaums ist das besondere Porträt einer kuriosen Sippe: skurril, charmant, dramatisch. Eben ein Familienfilm.
The Royal Tenenbaums, Wes Anderson, USA, 110 Min.)
Saal, 29.10., 21:45 Uhr, 8 Euro
Wer die Konzerte der Wave Pictures, von Herman Düne, Stanley Brinks und Freschard mochte: seid heute hier! Denn diese frische französische Band ist eine charmante Ergänzung der genannten Bands. Lo-Fi-Folk at its best.
www.myspace.com/starsoon
Werkstatt, 30.10., 19:00 Uhr
"STOLTZE FÜR ALLE!"
Michael Quast liest und spielt Gedichte und Geschichten des Frankfurter Mundartdichters und Satirikers Friedrich Stoltze.
Siehe www.fliegendevolksbuehne.de
In diesem Zusammenhang gibt es eine CD:
"Verrzeh Döchter" Michael Quast liest die schönsten Gedichte von Friedrich Stoltze.
Erschienen im Verlag Waldemar Kramer Frankfurt. www.frankfurtbuecher.de
Saal, 30.10., 21:00 Uhr
Ticket kaufenSOLANDER aus Malmö ist ein Projekt aus dem TenderVersion-Kollektiv um Singer/Songwriter Fredrik Karlsson und Mitglieder von AUDREY und SCRAPS OF TAPE. Alle schwedischen Indie-Fans, die schon immer mal wollten, dass Björn Kleinhenz oder Boy Omega nun bei Bright Eyes, Why? oder The Shins singen, sollten dem ganzen Ohr und Herz schenken. SOLANDER wird seit jeher getragen von einem losen Zusammenschluss verschiedener Musiker aus der Malmöer Underground Szene. Manchmal treten sie als String Quartet auf, manchmal als Indierock Band, manchmal auch nur als 2 Mann Projekt mit Cello Begleitung.
www.myspace.com/solandersweden
Solander - 'Narcissus' from Iris Piers on Vimeo.
Saal oder Halle, 02.11., 21:00 Uhr, 17,50 Euro
Ticket kaufenEndlich! DIE STERNE machen jetzt in Disco!
Das wurde aber auch mal Zeit. Drei Jahre hat sich die Hamburger Lieblingsband aller Menschen mit gutem Geschmack genommen, um das neue Album „24/7“ auszudenken, aufzuschreiben und aufzunehmen, hat damit das bandeigene, Independent-Label „MATERIE RECORDS“ wiederbelebt, hat die alte Schwester „ROUGH TRADE“ als Vertrieb genutzt, hat im neuen Studio „Le Chatelet“ ihres alten Mitmischers Gregor Hennig gearbeitet, hat einen Organisten gehen lassen (Richard von der Schulenburg ist nicht mehr dabei) und einen Organizer dazubekommen: Den Münchner Produzenten, DJ und Musiker Mathias Modica alias Munk, dessen Elektrogrooves „24/7“ so funky machen, dass man nicht mal mehr auf die Texte hören müsste. THEORETISCH. Tut man es doch, erkennt man, dass „24/7“ mehr ist, als eine Four on the floor-Rave- Platte, eine Funk-Explosion, eine konsequente Fortführung der altbekannten STERNE-Leidenschaft für Tanzbares, eine liebevolle Verbeugung vor Disco, House und Munich Pop, eine Hit-Sensation ganz im K-telschen Sinne. Denn Frank Spilkers reduzierte Texte erzählen auf den Punkt und mit dunkler Ironie von einer Welt der Ladenschlusszeiten und Psychosen, der Verortung des Individuums in einer globalisierten Umgebung und dem Willen nach Ekstase. Seine großen Themen sind in den Beat eingewebt wie Goldfäden in eine Mitra. Groove und Geist tigern hier Hand in Hand. Sie gehören schließlich ohnehin zusammen.
DIE STERNE und Mathias Modica definieren Elektrosounds so, wie Psychedelic- Krautrockhelden sie definieren würden: warm, meditativ, organisch und trotzdem hart.
DIE STERNE zeigen auf „24/7“, dass man Sophistication nicht durch viel Text oder ausschließlich Akustik-Songwriter-Gitarre zum Ausdruck bringen kann. In ihren Worten: „Du kannst es sagen / Du kannst es tanzen“. Genau so ist es.
Weitere Infos:http://www.myspace.com/diesterne#ixzz0r1gLio7f
Präsentiert von:
Saal, 03.11., 20:00 Uhr
Ticket kaufenHot Hot Heat:
Indie, Minimalistisch, Showtunes
http://www.myspace.com/hothotheat
I Heart Hiroshima:
Es sind die kleinen Details, die I Heart Hiroshima so besonders machen. Denn diese Band braucht nur wenig, um viel zu bewirken. Das zieht sich vom Album Artwork, das nicht - wie man annehmen könnte - gezeichnet wurde, sondern von Gitarrist Cameron in einem Stück aus Papier geschnitten wurde (!), bis zur Bandaufstellung: Zwei Gitarren, ein Schlagzeug und Vocals, die unter allen Bandmitgliedern geteilt werden. Kein Bass. Das ist das simple aber effektive Konzept von I Heart Hiroshima.
http://www.myspace.com/ihearthiroshima
Saal, 04.11., 21:00 Uhr
The Marble Man alias Josef Wirnshofer ist ein junger Sänger, Songschreiber und Multiinstrumentalist mit außergewöhnlichem Talent besitzt. Er beherrscht die hohe Kunst des Weglassens. Bei ihm hat jeder Ton eine Funktion, jeder Akkord führt zu etwas hin oder löst etwas ein. So stehen seine Lieder da wie altgriechische Statuen: Perfekt, aber ohne Schminke. Zu uns kommt er in voller Bandbesetzung, um diese darzubieten.
Galerie, 05.11., 20:00 Uhr
Werkstatt, 05.11., 22:00 Uhr
(Filmbeginn ausnahmsweise um 22:00 Uhr!)
Selbst im Lynch-Kosmos nimmt Mulholland Drive eine ästhetische Sonderstellung ein. Wir zeigen das Meisterwerk zu etwas späterer Stunde noch einmal auf der großen Leinwand – und da gehört es definitiv auch hin.
(Mulholland Dr., David Lynch; USA/FRA 2001, 141 Min.)
Saal, 11.11., 21:00 Uhr
Ticket kaufenhttp://myspace.com/themusicofzeus
http://www.myspace.com/emanuelandthefear
Werkstatt, 12.11., 20:00 Uhr
Stanley Kubricks Atomkriegs-Satire ist immer noch der radikalste, respektloseste und treffsicherste Filmbeitrag zu diesem Thema. Das Wettrüsten als Farce – und dank Peter Sellers auch als ein ganz großes Vergnügen!
(Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb, Stanley Kubrick; UK 1964, 93 Min.)
Saal, 12.11., 21:30 Uhr
Lieber Spät als nie! Nachdem im Frühjahr die anberaumte Vö. und die dazugehörige Europatour aus familiären Gründen gecancelt wurden, folgt nun der zweite Anlauf der Emporkömmlinge aus New York. Bereits 2008 wurde "Migration" (produziert von Sean Greenhalgh, Clap your Hands say Yeah), ihr Debütalbum, in den Staaten veröffentlicht und nun kommt es mit 2jähriger Verzögerung endlich auch nach Europa. Und was ist das für eine Platte! So ziemlich jeder, der in der Musikszene New Yorks einen Namen hat, ist darauf mit einem Gastauftritt zu finden, so u.a. Bryan Devendorf (The National) oder Lee Sargents (Clap your Hands say Yeah). Das Ergebnis sind fantastische Songs, die unterschiedlichste Stilmittel und Einflüsse in Einem bündeln ohne sich dabei in zu viel Übereifer und Ambition zu verlieren. Ein Sound irgendwo zwischen Amerika, Afrika, Europa und Asien!
http://www.myspace.com/takkatakka
Saal, 13.11., 21:00 Uhr
Ticket kaufenFünf junge Norweger mit einer gemeinsamen Liebe für San Diego Hardcore, gute-Laune -Club-Sounds und Killerriffs haben ein musikalisches Monster auf die Welt gebracht: Blood Command. Anfang 2009 spielte die Band eine erste Show in ihrer Heimatstadt Bergen. In der Manier eines Buschbrandes fegten daraufhin die Gerüchte zu dieser neuen einzigartigen Truppe über das ganze Land hinweg und Blood Command war plötzlich in aller Munde. Presse und Publikum priesen die Newcomer in den norwegischen Rock-Himmel und es folgten 35 Live-Shows (u.A. auf dem begehrten Øyafestival/Oslo), sowie die erste Europa Tour im Oktober 2009. Laut Medienkritikern knüpft Blood Command da an, wo die späten JR Ewing aufhörten. Inspiriert von Künstlern wie PJ Harvey, den Swing Kids, At The Drive-In, Drive Like Jehu oder den Hot Snakes liefert Blood Command Songs die mal wieder zeigen, dass der Alternative Rock noch lebt - und wächst! Silje Trombe, Frontfrau der Band, beweist darüberhinaus eindrücklich, dass Hardcore nicht nur ein Männer-Ding ist, sondern auch Frauen die Bühne rocken können, wie man es noch nie zuvor erlebt hat! NEW ALBUM OUT SEPTEMBER 2010 on Plastichead/Code7
Skandinavisch gut !
Saal, 16.11., 20:00 Uhr, 15,30 Euro
Ticket kaufenFrightened Rabbit kommen und leben in Glasgow seit geraumer Zeit.Sie nehmen ihre Songs in Küchen, Schränken und Schlafzimmern auf.Jeder kann Teil von Frightened Rabbit sein. Viele Shows wurden in ihrer Stadt dargebracht, doch sind sie beständig auf der Suche nach Leuten aus anderen Städten, damit diese kommen können, um in Röhren zu blasen während die Band live spielt.Die darin liegende Intention: Erhaltet Pop-Musik am Leben, indem man sie aus ihrem Dress zwängt und in einem Pullover kleidet !
http://www.myspace.com/frightenedrabbit
Werkstatt, 19.11., 20:00 Uhr
Bei Hitchcocks Meilenstein reicht manchmal auch ein Satz: „Die Summe aller filmischen Erfahrungen“ (François Truffaut).
(North by Northwest, Alfred Hitchcock; USA 1959, 131 Min.)
Auch wenn dieser Trailer auf englisch ist: wir zeigen die deutsche Fassung.
Saal, 20.11., 21:00 Uhr
Ticket kaufenWavves
Nathan Williams aus San Diego ist ein Wunderkind. Mit 22 Jahren hat er es geschafft, einen eigenen Sound zu kreieren und damit vom It-Label Bella Union gesignt zu werden. Seine Tracks auf dem Debüt "Wavvves" platzen schier vor Energie und verweben auf energetische Weise den sonnigen und harmonischen Westcoast-Pop mit wildem, wütenden Skate-Punk. Wiliams hat dabei mehr Soundflausen im Kopf als Jamie T, benutzt mehr abgefahrene musikalische Versatzstücke als The Streets - und nicht selten betritt er die Bühne berauschter als Peter Doherty in Hochform.
Das neue Wavves - Album ist im Juni auf Bella Union erschienen.
Präsentiert von: Intro | WhiteTapes | crazewire.de | laut.de | ByteFM
Werkstatt, 26.11., 20:00 Uhr
Selten hat die Oscar-Akademie weiser entschieden, als in dem Vorzug von Kathryn Bigelows minimalistischem Irak-Kriegsfilm The Hurt Locker gegenüber des Avatar-Spektakels als Film des Jahres 2009. Bigelows Darstellung des Kriegs als energetische Droge, die jede politisch-moralische Stellungnahme vermeidet, ist auch eine Liebeserklärung an den Ort des Filmerlebens selbst, den des Kinos. Nur hier wirkt ihr Werk so unmittelbar, die Spannung lässt sich körperlich erfahren. Insofern gelingt der Regisseurin Beachtenswertes: das Actiongenre erfährt eine Wiederbelebung durch cineastische Rückbesinnung. Mit den Mechanismen des traditionellen, von Machoismen durchtränkten Actionkinos gelingt hier eine beeindruckend neuartige filmische Reflexion über den Alltag des Krieges.
(The Hurt Locker, Kathryn Bigelow; USA 2008, 131 Min.)
Alle Filme werden auf deutsch gezeigt!
Saal, 27.11., 00:00 Uhr
The Pleasants sind die Folkband, die Amanda Rogers gemeinsam mit Mike Matta gegründet hat. Zu dritt auf der Bühne bringen sie ihre "Recession-Rock"-Ohrwürmer des Debutalbums "Forests and Fields" (Make My Day/Alive,Promo: Starkult) mit. Zum Programm gehören außerdem auch einige ältere Solosongs von Amanda.
http://www.myspace.com/thepleasantsmusic
Werkstatt, 03.12., 20:00 Uhr
Der Inbegriff dessen, was Woody Allen ausmacht: durch das brillante Changieren zwischen Heiterkeit, Ironie und tragikomischem Witz gehört Der Stadtneurotiker zum Klassiker moderner Filmkomik. Er bleibt damit wohl noch etwas längere Zeit unerreichtes Vorbild sämtlicher Beziehungskomödien. Die Schnittstelle zwischen Komik und Tragik wurde selten auf so sympathisierend-sarkastische Weise ausgelotet. Und in Anlehnung an John Waters gilt doch auch hier der Ratschlag: „Schlafen Sie mit niemandem, der diesen Film nicht liebt!“
(Annie Hall, Woody Allen; USA 1977, 93 Min.)
Auch wenn dieser Trailer auf englisch ist: wir zeigen die deutsche Fassung.
Werkstatt, 10.12., 20:00 Uhr, 5 Euro
Es ist so viel über Andersons Mammutwerk geschrieben worden. Von einer Parabel auf den Kapitalismus bis hin zu dem Entwurf der Entstehung Amerikas reichten die Interpretationsansätze. Hier nur so viel: Andersons Geschichte dreht sich um Kirche, Kapital, Öl und Blut. Es sind wohl Elemente wie die Ruhe im Erzählen, die Zeit für die Figuren, die Präzision der Bildkompositionen und der latent desillusionierende Unterton, die hier fast beiläufig eine neue Hollywood-Ära einläuten. Dank der Meisterleistung von Daniel Day Lewis - hier auf dem Zenit seiner Karriere - zählt There Will Be Blood bereits jetzt zu einem Klassiker des amerikanischen Kinos. Oder um es mit Georg Seeßlen zu sagen: "Es sind Filme wie dieser, die das Kino zu einem wichtigen Ort machen. Immer noch, trotz alledem und mehr denn je".
There Will Be Blood, Paul Thomas Anderson; USA 2007, 158 Min.
Alle Filme werden auf deutsch gezeigt!
Saal, 10.12., 21:45 Uhr
http://www.myspace.com/emilyjanewhite
Emily Jane White - A Take Away Show from La Blogotheque on Vimeo.
Café und Saal, 11.12., 22:00 Uhr
The Soulsearching Winter Session feat. Michael Rütten & Richard Dorfmeister
Werkstatt, 17.12., 20:00 Uhr
„Es tut mir leid, wenn ich euch störe, Leute, aber ich tanze immer den letzten Tanz der Saison.“
(Dirty Dancing, Emile Ardolino; USA 1987, 105 Min.)
Mit diesem Film geht das Hafenkino in die alljährliche kurze Hafen-2-Winterpause. Ende Januar geht es weiter!
Alle Filme werden auf deutsch gezeigt!
Saal, 24.03., 21:00 Uhr
http://www.myspace.com/thewildmoccasins
Psychic China from Chad Hartigan on Vimeo.