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Nachtcafé: Pit Rack & Shved

Café, 04.02., 22:00 Uhr


Discothèque: Goldflügel

Saal, 04.02., 23:00 Uhr


Es ist wieder soweit... nach einem berauschend bunten Silvester sind die Goldflügel wieder aus Darmstadt ausgeflogen, um sich im heimischen Offenbach niederzulassen...

www.facebook.com/Goldfluegel

Mit dabei ist diesmal der Gastact, Pruzza aus Hamburg und die üblichen Verdächtigen Phunkrealism, Denny Viciouz und Flo Gold!

Kommt bunt, tanzt gold und hebt ab mit uns...

° Denny Viciouz (Offenbach/Die Goldflügel)
https://www.facebook.com/pages/Denny-Viciouz/145142115512327

° Flo Gold (Mainz/Die Goldflügel)
https://www.facebook.com/Goldbub

° Phunkrealism (Offenbach/Die Goldflügel)
https://www.facebook.com/profile.php?id=100000491835402

° Pruzza (Hamburg/Jamboree/Waagenbau)
https://www.facebook.com/pages/Pruzza/205593399458583

Der Flyer unter:

http://tinyurl.com/Hafen2-Feb

Konzert: Dan Freeman & Band

Saal, 07.02., 20:00 Uhr, 9 Euro

Ticket kaufen

Das australische Musiktalent Dan Freeman bewegt sich zwischen experimentellen Songstrukturen, unerwarteten Wendungen und unverbrauchten, trotzdem eingängigen Melodien. Getragen und doch kraftvoll bohrt sich seine Stimme in Köpfe und Herzen. Mit seiner Band und dem erst vor wenigen Monaten neu erschienen Album "I Lie A Lot" will er nun auch in Deutschland zeigen, dass er die Gabe hat, Menschen mitzureißen. Wer denkt, er hat schon alles gehört, kann sich hier eines Besseren belehren lassen!

http://www.myspace.com/freemansband

Einlass 20h, Beginn 20h45 Uhr,

VVK/AK 9 €.



Hafenkino: Nader und Simin - Eine Trennung

Werkstatt, 10.02., 20:00 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 10.02.2012 Nader und Simin - Eine Trennung

Sie müssen diesen Film sehen! 
Nicht, weil er als erster Film überhaupt vor exakt einem Jahr sämtliche Auszeichnungen der Berlinale einheimste. Nicht, weil er in zwei Wochen vermutlich auch noch mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film bedacht wird. Sondern weil eine vielschichtige Reflexion über Gesellschaft, Beziehungen und den modernen Iran selten präziser, unprätentiöser und eindringlicher gelang, als in Farhadis meisterhafter Parabel auf Gerechtigkeit im Allgemeinen und auf die Ethik des Alltags im Besonderen.
Warten wir nicht alle immer heimlich auf den einen großen Film eines jeden Kinojahres? Auf den zeitlosen Klassiker, so universell wie aktuell? Unser Warten hatte im Februar 2011 ein Ende. Und einen Namen: Nader und Simin - Eine Trennung.
(Jodaeiye Nader az Simin, Asghar Farhadi; IRI 2011, 123 Min., ab 12)

 



Nachtcafé: Sibylle & Yvette

Café, 10.02., 22:00 Uhr


Konzert: Battant, Alcoholic Faith Mission

Saal, 11.02., 21:00 Uhr, 12 Euro

Ticket kaufen

Battant ist eine Band aus London. Und die macht gute Musik. Das lässt sich bei der Vielfalt an Londoner Bands bekanntlich nicht immer behaupten. Chloe Raunet, der weibliche Part der Gruppe, singt selbst geschriebene Texte, während sich die männlichen Bandmitglieder an Gitarre und Synthesizern austoben. Die Nummern haben Tempo, sind nicht nur textlich hart und direkt, um nicht zu sagen ungeniert. Sie selbst bezeichnen ihre Musik gerne als „Garagenrock". Doch was da für das zweite Album „As I Ride With No Horse" zu Hause mit Hilfe eines Laptops und eines quietschenden Stuhls aufgenommen wurde, hat das Potential musikalische Grenzen zu verwischen. Der Sound changiert zwischen Lo-Fi Rock und elektronischer Musik - und das mit einer Leichtigkeit, die Eindruck macht.

http://www.myspace.com/battantbattant

 

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Alcoholic Faith Mission:

 

:::: Info folgt in Kürze ::::

http://www.myspace.com/alcoholicfaithmission

 

Einlass 21h00, Beginn 21h45,

VVK/AK 12 €.



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Nachtcafé: Candy Csonka, Wigbert (Live), Ibiza Brothers

Café, 11.02., 23:30 Uhr


Hafenkino: Amores Perros (OmU)

Werkstatt, 17.02., 20:00 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 17.02.2012 Amores Perros (OmU)

Es war im späten Herbst des Jahres 2001. Im Kino. Ein Erlebnis. Ein einziger Moment. Eine Kraft, die unerklärlich bleibt. Das war und ist: Amores Perros. 
(Amores perros, Alejandro González Iñárritu; MEX 2000, 148 Min., ab 16)

 

:::: Der Film wird in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt! ::::



Nachtcafé: Benjamin Reents

Café, 17.02., 22:00 Uhr


Festival: Hafen 2 wird acht

18.02., 19:00 Uhr, 13/15 Euro

Ticket kaufen

(--- nachträglich ins Program aufgenommen: Performance der Damen vom "Kulturtechnischen Dienst" ---)

(--- Programmänderung: das Konzert von Labasheeda fällt aus, stattdessen spielt Mio Myo, zu finden unter "M" ---)

Hier ist es. Hafen 2 wird acht. Ein Festival. Stimmt, es nennt sich so wie jedes Jahr. Und doch ist es das letzte. Zumindest an diesem Ort, in diesem Haus. Es wird hier kein weiteres Festival geben. Egal ob der Abriss im September oder vielleicht noch einen Tick später kommt: es wird kein Abriss-Festival geben, denn wer feiert schon gerne Abriss. Sondern nur noch... dieses. Feiert mit! Das tolle Gebäude und ein Programm, von dem wir denken dass es das schönste jemals ist. Und wer schon einen Ausblick in die Zukunft am neuen Ort braucht: dort wird das "Hafen 2 wird..." Festival weiterleben. Und zwar weiterhin im Februar. Alles gut?

Bitte kauft ein Vorverkaufsticket. Ihr spart Euch die Warteschlange in Matsch oder Kälte und verhelft dem Festival zu dringend benötigtem Vorfinanzierungsgeld.

Wegen des übervollen Programms beginnt das Festival erstmals um 19 Uhr. Und zwar pünktlich: das Hafenkino fängt Punkt 19.15 und die Konzerte um 20 Uhr an. Den Zeit- und Raumplan gibt es traditionell erst im Foyer. Kommt früh, hungrig und neugierig. Wir freuen uns so sehr. Auf Euch und auf:

 

Für Videos klicke auf die unterstrichenen Künstlernamen.

Adam Arcuragi & The Lupine Chorale Society (Philadelphia) KONZERT
Adam Arcuragi bewegt sich spielend zwischen Kategorien wie Country, Folk, Indie-Americana oder Gospel. Zugänglich aber nicht seicht, melancholisch aber nicht traurig - Arcuragi selbst bezeichnet seinen Stil gerne als „death gospel“. Mit seiner eindringlichen Stimme und der Unterstützung durch The Lupine Chorale Society webt Arcuragi dichte, vorwiegend stimmliche Klangteppiche, denen ein altehrwürdiger Charme anhaftet - aber kein Staub.

 


Armagiddeon Sound DJ-SET
Armagiddeon Sound ist ein Haufen von Dub, Reggae und Dancehall verfallenen Leuten. Ihre Partys machen einfach Spaß: langsame Rhythmen, tiefe Bässe und ein tanzfreudiges Publikum. Was braucht es mehr?

 


Barbara Panther (Berlin) KONZERT/ PERFORMANCE
Barbara Panther wuchs in Ruanda auf, lebte lange in Brüssel und ist nun, wo sonst, in Berlin gelandet. Ihre Auftritte sind Tanzperformance, Klangcollage, Bilderflut und Stimmgewalt. Wer sie im Mousonturm als Support von Caribou erlebt hat, wird sich auf ein Wiedersehen freuen. Durch die Musik scheint immer wieder Mathew Herbert durch, der am Gelingen ihres selbsbetitelten Debüt-Albums nicht ganz unschuldig ist.

 


Baron Samedi, Matz Ernst - LIVE-ACT/ DJ-SET
Ein DJ wie ein Chamäleon. Manchmal in düsteren Industrial-Gefilden plündernd, dann wieder in hellen House-Welten lustwandelnd. Gemeinsamer Nenner dieser Streifzüge: sie sind nunmehr digital. Keine Platten, keine CDs. 

 


Der Name der Leute HAFENKINO
Auch in diesem Jahr darf unser Hafenkino das Geburtstagsfestival eröffnen. Ehre und Bürde zugleich. Und wie immer sind an einen Eröffnungsfilm allerlei Erwartungen geknüpft: eine Komödie sollte es natürlich schon sein, nur eben nicht zu seicht. Durchaus politisch, grundsätzlich doch aber eher optimistisch und charmant. Einen Film, den man einfach lieben muss, aber bitte keine Konsenslösung à la Go-Lucky-Amélie. Frisch, unterhaltsam, melancholisch, durchweg klug... Jetzt könnte man gut kapitulieren. Oder man wählt Der Name der Leute. (Le nom des gens, Michel Leclerc; FRA 2010, 99 Min., ab 12)


Eyetrap VISUALS
So sehr das Geburtstagsfestival sich immer wieder neu erfindet: dieser Programmpunkt ist seit jeher fester Bestandteil. Die Eyetrap-Crew verfasst, mixt und projiziert live Bilder, die sich vorzüglich mit dem akustischen Geschehen decken. Vielen Dank für die Festival-Treue. 


E-Sisters & Sophia Muckle ATTRAKTION
Die E-Sisters Katja Kirchhoff und Saira Hussein holen sich mit Sophia Muckle eine langjährige Weggefährtin auf dem Gebiet ihrer „Design und Sensationen“. Fürs Festival entwerfen sie eine Attraktion, die nicht verraten sei. Nur soviel: das gibt’s nur einmal, das kommt nie wieder. OK?


Finally, a Big Group Show AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
Die zweite und voraussichtlich letzte Ausführung der „Großen Gruppenausstellung“ ist wiederum eine Retrospektive auf acht Jahre interim.projekte: eine weitere Gruppe aller bisherigen Künstler und Künstlerinnen steuern noch einmal ihren Output zur Ausstellung in der Galerie im Obergeschoss bei.

 


HAL9000 DJ-SET
Wer erinnert sich noch an die kleinen gelben HAL9000 Techno-, House- und Elektro-Singles in den Neunzigern? Ein Stück Frankfurter Musikgeschichte, oder? Heute erleben wir HAL9000 als digitalen DJ, der auch technisch längst in der Zukunft des DJ-Werkzeugs angekommen ist. Gelbes Vinyl? Das waren noch Zeiten. 


Hila Max (Berlin) DJ-SET
Wegzüge in die Hauptstadt sind fürs kleine Offenbach eine Pest, und dieser schmerzte umso mehr. Daher freuen wir uns heute auf ein Widersehen mit einer DJ-Dame, die aus der Frankfurt-Offenbacher Klubszene nicht weg zu denken ist.

 


Ira Atari (Kassel) KONZERT
Ira Atari steht für einen selbstgewählten Schwellenzustand zwischen Mainstream und Indie, Club und Pop, Tiefe und Spaß. Deshalb werden ihre Songs auch außerhalb audiolithscher Wirkungskreise wahrgenommen. Von daher ist es nur konsequent, dass sie auch auf vielfältige Weise mit den Themen Liebe und Beziehung auseinandersetzt, ganz persönlich, aber auch im Pop-Sinne generalisiert, so dass auch Du und Du und ich uns darin wiederfinden können, wenn wir mit ihren Liedern auf den Lippen durch den Tag - oder in den Beinen durch die Nacht - gleiten. 


Julia Wahl DJ-SET
Noch eine erfreuliche Konstante, nicht nur des Festivals, sondern des Nachtcafé- und Discothèque-Programms des Hafen 2: Julia Wahls Plattentasche ist eine Tasche guter Geschmack. Kein Wunder, verplempert sie doch Nachmittag um Nachmittag in den Frankfurter Plattenläden. Danke dafür. 


Kerretta (Auckland) KONZERT
Es ist eine überholte Annahme, jede Band brauche einen Leadsänger. Mit unerschütterlicher Freude beweisen Kerretta, dass man Geschichten erzählen kann ohne Worte zu gebrauchen. Erzählungen, die schwer und düster sind, schön und bedrohlich zugleich. Eine voluminöse und abenteuerliche Instrumentierung, überraschende Wechsel in Struktur und Stimmung - diese Musik ist episch.

 

Like sing and dance FOTOGRAFIEN
Hinter diesem kryptischen Titel verbergen sich Fotografien einer äthiopischen Provinzstadt. Große, dunkle Horizonte, die scheinbare Tristesse einer vermeintlich gesichtslosen Truck-Town. Und doch kein schlechter Ort.

 


Labasheeda (Amsterdam) KONZERT FÄLLT AUS, STATTDESSEN SPIELT MIO MYO
2004 von Sängerin und Gitarristin Saskia van der Giessen gegründet und seither in Amsterdam ansässig, würzen Labasheeda ihre poppigen Melodien mit Ausbrüchen von Lärm und entstellter Violine. Düster mutet der Sound an, erhält seinen vollen Facettenreichtum jedoch erst durch die erhebenden Lichtblicke, die sich durch den dichten, gedrungenen Klang zu kämpfen vermögen, ausdrucksstarke Vocals treffen den Zuhörer direkt und unvermittelt.

 


Last Days of April (Stockholm) KONZERT
Die Schweden von Last Days of April bereichern nun bereits seit 1996 den internationalen Musikmarkt mit ihrem eigenwilligen, frischen Indie-Rock. Durch zahlreiche Touren haben sich die vier eine große Fangemeinde aufgebaut – rund um den Globus. Der Sound von LDOA ist anschmiegsam und glitzernd zugleich: weiche Synthies verbinden sich mit verspielt verzerrten Gitarren und der einprägsamen, tragenden Stimme von Karl Larsson. Diese Songs strotzen vor Leben. 

 

Lena Dinse, Hanae Ikehata (Mainz, Berlin) KÜCHE
Kein Hafen-2-Festival ohne Küche, und immer wieder waren es jene Projekte, die Kunst und Essen verknüpfen: Hafenküche, Freitagsküche. Heute: zwei HfGlerinnen schnappen sich ein versiertes Team von fleissigen Zuarbeitern und kredenzen feine und unkomplizierte Häppchen, thematisch und stilistisch immer mal gerne ans Hafen-Thema angelehnt. Du sollst nicht vergessen, zu essen. 


Mikiko Morohashi DJ-SET
Einen Stammplatz im Nachtcafé-Programm hat sich Mikiko zu Recht in kürzester Zeit erspielt. Heute mal in etwas weniger intimem Rahmen. Stilsichere, reduzierte elektronische Tanzmusik.



Mio Myo (Nürnberg/ Berlin) KONZERT
MIO MYO machen Ghost Rock. Mit einer ganz eigenen Mischung aus Indie, Electro und Pop erspielt man sich in kürzester Zeit eine beachtliche Anhängerschaft. Bei MIO MYO trifft Singer-Songwriter-Ästhetik auf Clubkultur. Rauschhafte Passagen, virtuose, schwerelose Melodien und cutting edge Synths bilden eine Ebene. Smarte Beats und souveräne Rhythmussequenzen eine weitere. Über allem schwebt ein weltvergessener Gesang. Berührende und hintergründige Zeilen wirken genauso ernst gemeint wie Passagen die in dadaistischer Manier die Welt zerpflücken. Lyrische Zeitzeugnisse mit Aufbruchstimmung mit Kopfnotiz. Nach zahlreichen Konzerten in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz, mit Bands wie MGMT, Why?, The Whitest Boy Alive und !!! (Chk, Chk, Chk) geht die Band 2009 und 2010 auf China Tour. In Städten wie Peking, Shanghai, Hong Kong etc. wird man von einer wachsenden Zahl begeisterter Fans empfangen. Spätestens seit dem aktuellen Album HYPER ROMANTIC SYMBOLISM ( "…ein explizit formuliertes Gefühlsspektrum tiefster Ausmaße / Rote Raupe) markieren MIO MYO den Übergang in Richtung einer international zur Kenntnis genommenen Formation, auf deren Zukunft man gespannt sein darf.

 

Niobe (Köln) KONZERT
Niobes facettenreiche Musik spielt mit dem Gegensatz ihrer warmen, etwas dunklen und ungemein harmonischen Stimme zu disharmonischen, teilweise bis zur Unkenntlichkeit verzerrten Sounds. Elektronische Effekte dehnen sich aus, verbiegen den Klang akustischer Instrumente, minimalistische Beats gehen Hand in Hand mit üppigen aber kantigen Strukturen, kleinste Elemente ergeben immer wieder neue, bezaubernde Mosaike. Die Kompositionen scheinen durch Brüche und unerwartete Wendungen ein Eigenleben zu entwickeln, Niboe jedoch behält die Fäden in der Hand und die Harmonie im Blick – mit Feingefühl fordert sie ihr Publikum, überfordert es jedoch nie. 


Notic Nastic (New York/ Berlin) KONZERT
Notic Nastic steht für musikalische wie visuelle Erlebnisse. Hier trifft Performance auf klangliche Virtuosität. Die Musik trieft vor glamouröser Pop-Attitüde, mit ihrer klaren Stimme, scharfzüngigen Texten und einer markanten düsteren Note werden jedoch sämtliche musikalische Dimensionen gesprengt. Techno meets Punk. Und so vieles mehr. Hier wird Extravaganz sinnlich erfahrbar. Live geht es nicht um die einzelnen Akteure: Vermummung, Maskierung, Spektakel - steht hier als Motto für ein Erlebnis der besonderen Art.

 


Pit Rack & Shved DJ-SET
Und noch zwei so HfGler. DJs auch noch. Und was für gute. Solche Leute halten die Offenbacher Kreativszene zusammen und sind eine helle Freude. 


Playfellow (Chemnitz) KONZERT
Playfellow pflegen einen Sound, der an düsteren und melancholischen Poprock britischer Spielart à la Radiohead oder Muse erinnert: Breitwandige Arrangements, überraschende Songstrukturen, zerbrechliche Vocals. Der Sound der fünf Sympathieträger aus Chemnitz ist von der Suche nach der Distanz zwischen Liebe und Zerfall geprägt. Episch verzerrte Klangwelten treffen auf hingetupfte Momente ehrlicher Sehnsucht. Melancholie in Echtzeit.

 

Thiele, Elsel, Schricker & Patella DJ-SET
The Pets. Eine Kleeblatt knuffiger DJs im besten Mannesalter! Musikalisch versprechen wir uns halb- bis mittelernste elektronische Tanzmusik aus mehreren Jahrzehnten.

 


Wrongkong (Nürnberg/ Calgary) KONZERT
Die fränkisch-kanadischen Wrongkong sind echte Überflieger: Sie räumen Preise rund um den Globus ab und sorgen mit ihrem ganz speziellen Hörerlebnis dafür, dass inzwischen sämtliche ihrer Tonträger vergriffen sind. 2012 jedoch beglücken sie uns mit einem neuen Album. Stilistisch ließe sich das ganz wohl als Elektropop zusammenfassen – aber beileibe nicht darauf reduzieren. Neben stark rockigen Noten bedienen sich die fünf aus allen musikalischen Schubladen, die ihnen Freude machen. Und die Freude, die hört man.


Einlass 19h00, Beginn 19h30,

VVK 13 € zzgl. Systemgebühr/AK 15 €.

Hafenkino: Der Name der Leute / Im Rahmen des Festivals

Werkstatt, 18.02., 19:00 Uhr, 13/15 Euro


 


SA 18.02.2012 Der Name der Leute

(im Rahmen des „HAFEN 2 wird acht"-Festivals! Filmbeginn 19:15 Uhr, Eintritt VVK 12 Euro, AK 15 Euro)
Auch in diesem Jahr darf unser Hafenkino das HAFEN 2 - Geburtstagsfest eröffnen. Ehre und Bürde zugleich. Denn wie immer sind an einen Eröffnungsfilm allerlei Erwartungen geknüpft: eine Komödie sollte es natürlich schon sein, nur eben nicht zu seicht. Durchaus politisch, grundsätzlich doch aber eher optimistisch und charmant. Einen Film, den man einfach lieben muss, aber bitte keine Konsenslösung à la Go-Lucky-Amélie. Frisch, unterhaltsam, melancholisch, durchweg klug...
Jetzt könnte man gut kapitulieren. Oder man wählt Der Name der Leute.
(Le nom des gens, Michel Leclerc; FRA 2010, 99 Min., ab 12)

 

 

- Im Rahmen des HAFEN 2 wird acht. Festivals -



Konzert: Future Islands, Reflekta Reflekta

Saal, 20.02., 20:00 Uhr, 12/15 Euro

Ticket kaufen

Future Islands kommen mit der gewohnt energetischen Musik ihres dritten Albums zu uns. Nach eigenen Aussagen mach die drei Jungs aus Baltimore „Post-Wave", oder auch „Morning-Time Music". Und so klingen sie manchmal auch: nach ersten Sonnenstrahlen und zwitschernden Vögeln - an anderer Stelle jedoch bricht die träumerische Stimmung auf. Die rauch- und whiskeygetränkte Stimme Samuel Herrings, gemeinsam mit den treibenden Gitarren von William Cashion machen Platz für eine dunklere, gedrungene Wave-Atmosphäre. Live hat ihnen dieses Wechselspiel der Attitüden bereits Kultstatus eingebracht, Future Islands wurden mehrfach als eine der besten Live-Bands der Gegenwart bezeichnet - das sollte man auf keinen Fall verpassen!

http://www.future-islands.com/

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Support: Reflekta Reflekta
Mit seinem neuen Haarschnitt und einer Rettungsweste über den Schultern liegt er auf der Couch und starrt in den Raum. Die Wanduhr funktioniert nicht mehr. Die Heizung ist aus. Seine Füße sind eingeschlafen, doch ihm fehlt der Wille sich zu bewegen. Die Rollläden sind immer noch unten, dabei ist es längst Nachmittag - vielleicht liegt es an der stehengebliebenen Uhr? Das monotone Ticken ist jedenfalls schon lange nicht mehr da, dafür dringen von irgendwoher plötzlich seltsame Klänge an seine Ohren. Schall und Wahn durchfluten das Zimmer. Der Fernseher grießelt schwarz und weiß. Die Nerven zucken nervös. Realität und Einbildung verschwimmen zunehmend. Rauschen. Wenig später sind nur noch ein paar Tiergeräusche zu hören. Es klingt nach Elefanten, die durch den Dschungel trotten, vielleicht sind es aber auch einfach nur vier betrunkene Kamele in einem Wüstensturm 

www.reflektareflekta.bandcamp.com


Einlass 20h00, Beginn 21h00,

VVK 12€ zzgl aller Gebühren/AK 15€.



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REFLEKTA.REFLEKTA - LEAVES : WILDLIFE / album out NOW! from REFLEKTA.REFLEKTA on Vimeo.

Hafenkino: Almanya - Willkommen in Deutschland

Werkstatt, 24.02., 20:00 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 24.02.2012 Almanya - Willkommen in Deutschland

Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen. (Max Frisch)
Guckst Du Hafenkino was passiert...
(Almanya - Willkommen in Deutschland, Yasemin Samdereli; GER 2011, 101 Min., ab 6)

 



Nachtcafé: Dübi & Tose

Café, 24.02., 22:00 Uhr


Jazz Poetry Slam Offenbach

Saal , 25.02., 19:30 Uhr, 6 / Kombiticket für alle drei Konzerte nur 12 Euro

Ticket kaufen

Moderiert von Lars Ruppel: sechs Poeten, ein Gast und die Jazz-Band Chamäleon.

Posie fusioniert mit jazzigem Beat, Bass und ungeahnten Loops.
Beim ersten Jazz Poetry Slam in Offenbach treffen sechs reim- und sprachbildstarke Slam Poeten aus unterschiedlichen Städten Deutschlands aufeinander. Der Alltag bietet die Inspiration für die Texte, die auf die Bühne des Hafen 2 poetisch transformiert werden, dabei treffen Alltagskomik und -tragig gekonnt aufeinander. Die Musik der Gießener Jazzband Chamäleon bildet an diesem Abend das Echo, die musikalische Antwort, das gewisse Extra. Moderiert wird der Wettkampf der Wörter durch Lars Ruppel, der bereits beim letzten Bücherfest Rhein-Main Offenbach furios bewiesen hat, dass er an diesem Abend ein würdiger Slam Master sein wird.

 

Einlass 19h30, Beginn 20h,

Eintritt 6 € / Kombiticket für alle drei Konzerte nur 12 €.

Konzert: Dear Reader

Kino, 25.02., 21:00 Uhr, (Kombiticket für alle drei Konzerte) 12 Euro

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Als Harris Tweed gegründet, haben sich die drei südafrikanischen Klangästheten als Dear Reader inzwischen einen Namen gemacht. Mit ihrem energetischen Indiepop, der zunächst britisch oder U.S.amerikanisch anmutet, ziehen sie eine immer breitere Hörerschaft in ihren Bann. In ihren Songs verarbeiten sie soziale Probleme und ethnische Spannungen ihrer Heimat. Die Kombination aus leichten Klängen und teilweise schweren Themen ist nicht nur hinreißend schön: Die Musik von Dear Reader hat Tiefgang und ist ehrlich. So entzieht sie sich trotz aller Melancholie jeglichem Anflug von Kitsch.

http://soundcloud.com/cityslang/sets/dear-reader-idealistic-animals-full-album

http://dearreadermusic.com

 

Akustik-Konzert im Kino.

Einlass 21h00, Beginn 21h30,

VVK/AK 12 € (Kombiticket für alle drei Konzerte!).



Konzert: Cats and Cats and Cats

Saal, 25.02., 22:30 Uhr, (Kombiticket für alle drei Konzerte) 12 Euro

Ticket kaufen

  

Cats and Cats and Cats machen Musik, die bei aller Leichtfüßigkeit nicht gerade leicht zu verdauen ist. Kraftvoll klingen sie und manchmal ein wenig verwirrt. Dennoch: irgendwo zwischen Math-Rock, Folk und Post-Rock entspinnt die englische Formation mit dem etwas sperrigen Namen dann aber große Harmonien, die man einfach ins Herz schließen muss.

http://www.myspace.com/catsandcatsandcats

 

Konzert im Saal:

Einlass 22h30, Beginn 23h00,

VVK/AK 12 € (Kombiticket für alle drei Konzerte!).



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Nachtcafé: Krystyna

Café, 25.02., 23:30 Uhr


Konzert: Active Child

Saal, 29.02., 20:00 Uhr, VVK 13 zzgl. Systemgebühren Euro

Ticket kaufen

Active Child, das ist der in L.A. verwurzelte Pat Grossi mit seiner sphärischen Stimme. Synthie-Klänge verwebt er mit choralen, geradezu religiösen Elementen - und bekommt dafür viel Lob und Aufmerksamkeit von der Musikpresse. Auch namhafte Tour-Supports wie die White Lies, White Rabbits oder James Blake zeugen von großem Potential und dem Start einer großen Karriere.

http://activechildmusic.com/

http://www.myspace.com/activechild

 

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK 13 € zzg. Systemgebühren.



Playing House Feat. How To Dress Well [Official Video] from Active Child on Vimeo.

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You Are All I See - Album Trailer from Active Child on Vimeo.

Hafenkino: The Fighter

Werkstatt, 02.03., 19:30 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 02.03.2012 The Fighter

Da reiht er sich mal eben einfach ein...
Rocky. Wie ein wilder Stier. The Fighter.
Willkommen im Boxklub, baby!
(The Fighter, David O. Russell; USA 2010, 116 Min., ab 12)

 



Discothèque: Neon Love Affair

Saal, 02.03., 23:00 Uhr, 7 Euro


w/ Ryan Riot & The Parallax (Discodust, Zürich)

Auch im neuen Jahr startet Neon Love Affair mit einen Mix aus Electro House, Nu Rave und Fidget der DJs Steffen Sennert und diejugendvonheute!. Und welcher Ort würde sich dazu besser eignen als der Hafen 2, indem schon Acts wie Steve Aoki und Mr. Oizo für schweißnasse T-Shirts gesorgt haben? Als kleines Sahnehäubchen gibt's zur Peaktime eine Live Performance.

Nur AK! Einlass/Beginn 23h.

 

Konzert: Slow Magic, Selebrities

Saal, 05.03., 20:00 Uhr, 9 Euro

Ticket kaufen

Im Zeitalter des Internets anonym zu bleiben ist nicht nur schwer - es macht auch großen Spaß. Slow Magic sind plötzlich scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht und scheinen auch ebenso schnell wieder verschwinden zu können, sich aufzulösen in der Schwerelosigkeit ihrer Songs. Durch die Anonymität kann man nicht davon sprechen, das Ganze habe sich bereits wirklich materialisiert. Außer mysteriösen Andeutungen gibt über das Projekt keinerlei Informationen, nur einen Chillwavesound, der so überzeichnet ist, dass auch die Intention der Musiker über mysteriöse Andeutungen nicht hinaus geht. Ironie oder Attitüde? Auf jeden Fall eine starker Einstand der große Neugierde weckt.

http://slowmagic.bandcamp.com/

 

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Selebrities, hier haben wir es mit Nachwuchsvollblutmusikern zu tun, denen es gelingt, mit Zitaten und Reminiszenzen etwas Neues zu schaffen. Parallelen zu den Popmelodien der 80er Jahre sind offensichtlich und beabsichtigt, doch wenn die Selebrities ihre Drum-Maschinen mit haufenweise schillernder Synthies und Retro-Melodien kombinieren, entsteht etwas Eigenes. Etwas, das so eigen ist, dass das Trio eine eigene Definition dafür gefunden hat: "voguish summertime goth". So widersprüchlich das anmutet, so anmutig ist das Resultat. Düstere Verzückung, künstlerische Melancholie - doch bei aller Konstruktion, das was da in Brooklyn entsteht, ist ehrlich und voller Leidenschaft.

http://selebrities.tumblr.com/

 

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK/AK 9 €.



Slow Magic // Corvette Cassette from Feel Good Lost on Vimeo.

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Konzert: Mount Washington, Velochrome

Saal, 07.03., 20:00 Uhr, 9 Euro

Ticket kaufen

In Tromsø, Norwegen begannen die drei Gründungsmitglieder ihr musikalisches Schaffen als Washington. Nach drei Alben und vielen Live-Gigs dann der Schnitt: Washington wird Mount Washington. Statt der Naturidylle Norwegens ist nun die Musikmetropole Berlin Inspirationsquelle und Ort des Schaffens. Auch die Musik von Washington war seit jeher im Wandel begriffen, von Americana über Pop entwickelten sich Klangexperimente wieder zu Harmonien, die heute etwas verspielter daherkommen. Elektronisch und irgendwie reduziert. Optimistisch und doch melancholisch. Der Klang wird kantig, reflektiert - erwachsen? So oder so, unabhängig von Stadt, Name oder Attitüde, der Kern bleibt der selbe. Die selben Bandmitglieder, das selbe Label, der selbe Auftrag: Musik zu spielen - überall, für jeden.

www.mountwashington.no

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Support: Velochrome

http://www.myspace.com/velochrome

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Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK/AK 9 €.



Konzert: Francis

Saal, 08.03., 20:00 Uhr, 10 Euro

Ticket kaufen

Petra Mases, Jerker Henriksson, Petter Nygårdh und Tim Grundtman kommen aus Schweden und machen als Francis zarte Musik mit großen Gesten. Ihren muskalischen Ursprung haben die vier in atmosphärischem Folk und Blues, transformiert in einen rythmischeren, treibenden Pop-Sound. Der Klang auf ihrer neuen EP This Must Be Blood ist ebenso melancholisch, wie er bunt und tanzbar ist, die Platte überwältigt mit der selben unbändigen Energie, die man bei den Liveshows hautnah erleben kann und nicht verpassen sollte!

www.francisishere.com

http://www.facebook.com/francisishere

 

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK/AK 10 €.



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Hafenkino: Lars und die Frauen

Werkstatt, 09.03., 19:30 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 09.03.2012 Lars und die Frauen

Lars und die Frauen ist ein kleines Wunder. Was würde man wohl von einem Film erwarten, in dem ein Mann eine Gummipuppe liebt? Nun ja. Regisseur Craig Gillespie setzt die Idee jedoch keineswegs mit Blödelhumor und Fäkalwitz nach bewährtem Muster um. Er entscheidet sich für eine ruhige, zärtliche Annäherung und macht einen feinfühligen Film über die Einsamkeit. Ein Glücksfall ist hier einmal mehr der wunderbare Ryan Gosling, dem es gelingt, das Neurotische so glaubhaft, sanft und doch auch komisch darzustellen, dass man zwangsläufig mit ihm fühlt. Eine Gummipuppe wird fortan niemals mehr nur eine Gummipuppe sein. Hand drauf!
(Lars and the Real Girl, Craig Gillespie; USA/CAN 2007, 102 Min., ohne Altersbeschränkung)

 



Discothèque: Verdi Jugend

Saal, 09.03., 23:00 Uhr, 4 Euro


Discothèque: Dubfear Sound-Collekt

Saal, 10.03., 23:00 Uhr, 7 Euro


und Armagiddeon Soundsystem.

Nur AK! Eintritt 7 €.

Konzert: Tides from Nebula

Saal, 13.03., 20:00 Uhr, 10 Euro

Ticket kaufen

Tides from Nebula kommen aus Polen und bringen ihre energetische Gitarrenmusik mit zu uns. Kraftvoll, athmosphärisch und, worauf die Vier besonderen Wert legen, gefühlvoll, das ist der Sound, den sie kreieren. Tides from Nebula sind jung, talentiert und sprudeln über vor neuen Ideen und Schaffensdrang. 2008 haben sich die Jungs zusammengefunden und feilen seither an der besonderen Note ihres speziellen Klangs. Inzwischen gelten sie in ihrer Heimat als bester Post-Rock Act und wichtigstes polnisches Exportgut. Besonders live entfaltet sich die volle Wirkung ihrer virtuosen Kompositionen, man kann gar nicht anders, als sich der massiven, von der Bühne ausgehenden Spannung voll hinzugeben.

http://soundcloud.com/tidesfromnebula

www.tidesfromnebula.com

www.myspace.com/tidesfromnebula

 

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK/AK 10 €.



Konzert: Zun Zun Egui

Saal, 15.03., 20:00 Uhr, 10 Euro

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Zun Zun Egui haben sich im Gestrüpp der freigeistigen und unreifen kulturellen Seitenstraßen Bristols zusammengefunden und fingen solgleich an, durch das United Kingdom zu jetten. Seither beglücken sie Hardcore- und Party-Szenen gleichermaßen, immer ekstatisch, immer bereit, sich in der Musik zu verlieren. Ihr Sound hüpft irgendwo zwischen Rock und Funk umher, er denkt überhaupt nicht daran, sich greifen zu lassen. Nun haben die Vier ihr erstes Album "Katang" produziert und kommen nach Deutschland, um zu präsentieren was heraus kommt, wenn man seine Instrumente virtuos berherrscht und nichts als Flausen im Kopf hat.

http://www.myspace.com/zunzunegui

 

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK/AK tba €.



Hafenkino: Match Point

Werkstatt, 16.03., 19:30 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 16.03.2012 Match Point

Woody Allen, der Zweite:
Genau genommen konnte man nicht mehr damit rechnen. Damit, dass Woody Allen New York den Rücken kehrt, um in London einen Film zu machen. Einen Film, der sein gesamtes Oeuvre gleichsam spiegelt und verkehrt. Ein sexy Thriller zwischen Schuld und Sühne, eine bittersüße Parabel auf den Zufall und die Ironie. Match Point ist aber auch eine beispiellose Hommage an die Suspense von Mr. Hitchcock, eine mehrdeutige Interpretation zu Dostojewskis großem Klassiker. Woody Allen hat mit diesem meisterlichen Werk alle überrascht; Kritiker wie Anhänger. Eine der schönsten Überraschungen vergangener Kinojahre. 
(Match Point, Woody Allen; UK/LUX 2005, 119 Min., ab 6)

- Der Film wird auf deutsch gezeigt. -

 



Konzert: Luise Pop

Saal, 17.03., 20:00 Uhr, 10 Euro

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Rock'n'Roll reibt sich an elektronischer Strenge, Surf noir trifft auf Synthieklänge in brilliantem Technicolor, als würden sich The Drums, Le Tigre, Patti Smith und New Order auf dem Karneval der Seelen treffen. Kokette Postpunk-Coolness mischt sich mit Nostalgie und einem Echo aus goldenen Zeiten. Hier wirkt die Intensität des Unfertigen, in der mehr James Dean als Grace Kelly und mehr Camp als Glamour steckt. Im Januar veröffentlichten Louise Pop bereits ihr zweites Album "Time Is A Habit" - uns präsentieren die Vier nun frisch und live, was aus ihren Köpfen, Händen und Herzen gediehen ist: Ein Sound, der sanften Charme mit treibenden Beats, Düsternis mit Heiterkeit und Rock mit Pop versöhnt.

http://www.myspace.com/luisepop

http://www.luisepop.com

 

Einlass 21h00, Beginn 21h45

VVK/AK 10 €.




Hafenkino: 127 Hours

Werkstatt, 23.03., 19:30 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 23.03.2012 127 Hours

Was für einen Film macht Danny Boyle, nachdem er mit Slumdog Millionär ganze acht(!) Oscars gewann? Genau. Einen noch viel besseren.
Into the wild. Aber mal richtig! 
(127 Hours, Danny Boyle; USA/UK 2010, 94 Min., ab 12)

 



Konzert: Disappears

Saal, 23.03., 21:00 Uhr, 12 Euro

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Ist es wirklich Nostalgie? Diese Rückschau von Disappears auf die frühen Achtziger, die ihre postindustrielle Farblosigkeit versuchte mit DayGlo aufzupeppen, aber genau daran scheitern musste? Nostalgie nach den Zeiten von LSD, Freizügigkeit und 90-prozentigem Alkohol – für die äußere wie für die innere Anwendung? Oder ist es einfach eine natürliche Folge dessen, was die Mitglieder in ihrer Vergangenheit erprobt hatten? 90 Day Men, BOAS, The Ponys und nun also doch als festes Bandmitglied: Steve Shelley von Sonic Youth? Wir wissen es nicht und es ist auch nicht wirklich von Bedeutung. Die Band aus Chicago erblickte im Jahr 2010 das Licht der Welt. Auf den Erstling “Lux” folgte das zweite Album “Guider”. “Lux” war Tod und Verderben, “Guider” war Schutz und “Pre Language” nun ist: Liebe. Die Sehnsucht danach. Die Ohnmacht, sie zu finden oder zu halten. Und das, was sie zerstört. Die Tiefen des Lebens und die Charaktere, die es bestimmen. Verhallte Gitarren, polternde Beats, aggressiver Gesang – schneidend. Kalt. Blassrot-blutig und schwarz. So wärmend und heimelig wie eine Betonwand oder eine Eisenbahnschiene. Disappears wollen weh tun. Produziert von John Congleton (The Paper Chase) und aufgenommen in Sonic Youth’s Echo Canyon West Studio, ist “Pre Language” das bisher fokussierteste Werk von Disappears und in seiner Eindringlichkeit und zwingenden Präsenz absolute Pflicht für Leute, die ganz nostalgisch, danach fahnden wer heute den Geist solcher Acts wie Richard Hell, Patti Smith, The Cure, Wipers, Suicide, The Velvet Underground vereinen und weitertragen können. Namedropping, das ausnahmsweise mal Sinn macht.

www.myspace.com/disappearsmusic   

 

Einlass 21h00, Beginn 21h45,

VVK/AK 12 €.

Konzert: The Chap, Baby of Control

Saal, 27.03., 20:00 Uhr, 10 zzgl. Geb. / 13 Euro

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Die vier Briten von The Chap verknüpfen eigenwilligen Humor mit unbändiger Sympathie und experimentellen Klängen. Was es hier zu hören gibt bedient sich aus allen bekannten Genres und passt deshalb selbst in keines. Stimmen und Sounds die zum Stolpern bringen, verstören und gefallen. Der gemeinsame Anspruch, Musik zu machen, die „falsch" klingt, gelingt - doch wer hätte gedacht, dass das so gut klingen kann?! Musikvideos zum Staunen, Melodien die mitreißen, Texte zum Nachdenken und Lachen. Macht Platz für The Chap: In Herzen und Plattenregalen. 
"We Are Nobody" erscheint am 17. Februar 2012 auf Lo Recordings / K7 / Alive!

http://www.thechap.org/

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Support: Baby of Control

Baby of Control ist ein Feuerwerk der Gefühle, ein bunter Blumenstrauß der Volksmusik, ein Potpourri an Gassenhauern, ein in LSD getunkter pappmachéner Traum! Verwunschene Eurodance-Hymnen, Helium-Rap und Disco-Core! Watch out!

Zakuza Millionaire, Die Pandorra, Der Deuter, Soraya, Krautan Krafft, Prinzessin Vaginae of the Universe, Ella, Paverman, Sexuella Schmidt, Valentina Heart, Blasa und viele mehr...

http://vimeo.com/babyofcontrol

 

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK 10 € zzgl. Geb./ AK 13 €.



The Chap - We'll See To Your Breakdown from Lo+LOAF TV on Vimeo.

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The Chap / Even Your Friend from Lo+LOAF TV on Vimeo.

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Hammerfall - Baby of Control live at CrossMediaNight2011 from Baby of Control on Vimeo.

Hafenkino: Blue Velvet (OmU)

Werkstatt, 30.03., 19:30 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 30.03.2012 Blue Velvet (OmU)

Blue Velvet noch einmal im Kino sehen. Als Erinnerung daran, was möglich ist. Als eine Art der Rückbesinnung, weshalb man wurde, was man ist: Liebhaber des Lynchen Kosmos.
It's a strange world! 
Forever. Blue. Velvet.
(Blue Velvet, David Lynch; USA 1986, 120 Min., ab 16)

 



Konzert: Call Me Kat

Saal, 31.03., 21:00 Uhr, 10 Euro

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:::: Info folgt in Kürze ::::


Einlass 21h00, Beginn 21h45,

VVK/AK 10 €.

Hafenkino: Crazy, Stupid, Love.

Werkstatt, 06.04., 19:30 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 06.04.2012 Crazy, Stupid, Love.

Hafenkino, quo vadis?
Ja, wir leben die Liebe zum Kino. Und ja, unsere Lieblinge sind Lubitsch, Hitchcock, Truffaut, Tarkowskij und Buñuel. Und ja, natürlich bewegen wir uns heute mal wieder cineastisch auf ziemlich dünnem Eis. Aber wissen Sie was? Das dünne Eis ist halt echt lustig!
Wir knutschen heute leidenschaftlich mit dem Mainstream. Mit Hollywood und seinen Ausnahme-Komödien. Mit den wunderbaren Steve Carell, Julianne Moore, Ryan Gosling und Emma Stone. Und ja, das fühlt sich manchmal einfach richtig an: Crazy, Stupid, Love., verdammt!
(Crazy, Stupid, Love., Glenn Ficarra/John Requa; USA 2011, 118 Min., ab 12)

 



Konzert: Condre SCR

Saal, 06.04., 21:00 Uhr


 

Die Instrumentalmusik von Condre Scr ist eine Verschmelzung von klar umrissener Rockmusik, vielschichtigen Ambientklängen und kristallklarem Lärm. Bedächtig entfaltet das frisch erschienene Album "You Are Genius" seine dichte Atmosphäre, stets zwischen Hoffnung und düsteren Stimmungen pendelnd. Packende Harmonien, gepaart mit zarten Melodien, sehnigem Schlagzeugspiel und einem besonderen Gespür für die subtilen Untertöne. Condre Scr breiten eine fassettenreich Klangwelt voll düsterer Erhabenheit vor ihren Hörern aus. So voluminös, so fesselnd, dass man sich kaum entziehen kann.

http://soundcloud.com/condrescr

www.condrescr.net

 

Einlass 21h00, Beginn 21h45,

VVK/AK tba €.



Konzert: Julie Dexter

Saal, 07.04., 20:00 Uhr


Konzert: Chuckamuck

Saal, 08.04., 20:00 Uhr, 10 Euro

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Fotocredit by Tassilo Rüster

 

Es gibt Trost im Berlin der unterkühlten Kokainravetüten, Beatsteaks-Wannebees und Peaches-Electro-Look-A-Likes. Eine Band, die Erinnerungen wachruft an das wundervolle anarchistische Berlin der Mauer- und Kurznachdermauerjahre, eine Band deren Jugend und Hoffnung man in jeder Silbe hören kann: Chuckamuck! Sie bezeichnen sich selbst als Under-Age-Garage-Powerpop-Stars und sehen sich in der Tradition großer Beat- und Punk-Legenden: Hier wurde keine Zeit darauf verschwendet, Instrumente zu lernen. Es finden sich Songs, die bei den ersten Proben entstanden sind - und die ihren improvisierten Charakter auch nach drei Jahren und zahlreichen Live-Auftritten nie verloren haben. Bei Chuckamuck ist nichts einstudiert, nichts Show. Alles echt, alles so wie es den Berliner Jungs in den Adern fließt. Deutsche Texte die nicht immer verstanden werden können, nicht immer verstanden werden sollen. Worum es der Band geht? Um die elementaren Dinge. Um Spielfreude! Um Spaß. Um Dissonanzen. Eine gesunde Portion Hedonismus, gepaart mit unendlichem Größenwahn ausgekocht zu einer bodenlosen Frechheit. This is: Sexbeat! Remember?

http://www.myspace.com/therealchuckamuck

http://www.facebook.com/wildforadventure?ref=ts

 

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK/ AK 10 €.



Konzert: Kovlo

Saal, 09.04., 20:00 Uhr


Konzert: Flies are Spies from Hell

Saal, 10.04., 20:00 Uhr


Hafenkino: Whatever works - Liebe sich wer kann

Werkstatt, 13.04., 19:30 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 13.04.2012 Whatever works - Liebe sich wer kann 

Woody Allen, der Dritte:
Nach langer Zeit also mal wieder ein angenehm einfacher, typischer, altmodischer New York-Film. Hier bleibt fast alles wie gehabt: es geht um Stadtneurotiker, Manhattan, um Ehemänner und Ehefrauen, und darum, was sie schon immer über Sex wissen wollten. Und all das wirkt hier in Allens Spätwerk noch einmal erstaunlich leicht, erfrischend, und auch ein wenig milder, freier, luftiger als in zurückliegenden Jahren. Und es macht auf wundersame Weise immer noch so großen Spaß, dem altbekannten Liebesreigen zuzuschauen. Woody Allen gehört ins Kino. Ins Hafenkino. Immer wieder, trotz alledem und mehr denn je.
(Whatever Works, Woody Allen; USA/FRA 2009, 88 Min., ab 12)

 



Konzert: Teletextile

13.04., 20:00 Uhr


Konzert: The Minutes

Saal, 15.04., 20:00 Uhr, VVK 11 / AK 14 Euro

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:::: Info folgt in Kürze ::::

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK 11€ zzgl. Systemgebühren / AK 14 €.

Konzert: The Sons, Pretty Riddles

Saal, 19.04., 20:00 Uhr


Hafenkino: Melancholia

Werkstatt, 20.04., 19:30 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 20.04.2012 Melancholia

Der Sekt steht kalt. Der Jubiläumsfilm ist ausgesucht. Der Untergang kann kommen:
als 100. regulären Film im Hafenkino zeigen wir Melancholia von Lars von Trier. 
Die Bebilderung der schönsten Todessehnsucht vom besten Regisseur der Gegenwart. Was bleibt da noch zu sagen? Kirsten Dunst ist eine Göttin!
(Melancholia, Lars von Trier; DEN et al. 2011, 130 Min., ab 12)

 



Konzert: Summer Heart

21.04., 21:00 Uhr, 9 Euro


Konzert: Bondage Fairies, Polar for the Masses

Saal, 26.04., 20:00 Uhr


:::: Info folgt in Kürze ::::

http://www.myspace.com/bondagefairiessweden

http://www.myspace.com/bondagefairiessweden

 

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK/AK tba €.



Hafenkino: The Guard - Ein Ire sieht schwarz

Werkstatt, 27.04., 19:30 Uhr, 5 Euro


 

 

FR 27.04.2012 The Guard - Ein Ire sieht schwarz

Sie mochten Brügge sehen? 
Sie mögen das Wesen der Provinz und skurrile Kriminalfälle?
Sie schätzen schwarzen Humor, lakonische Grundstimmung, Dickköpfigkeit und hervorragende Darsteller?
The Guard ist der Film, den Sie lieben werden.
(The Guard, John Michael McDonagh; IRL 2011, 96 Min., ab 16)

 



Konzert: Gudrid Hansdottir

Wiese, bei Regen im Haus, 29.04., 17:00 Uhr


Eintritt frei.

Konzert: Joanna Chapman-Smith

Wiese, bei Regen im Haus, 01.05., 16:00 Uhr


Konzert: Houses

Saal, 03.05., 20:00 Uhr, tba Euro


:::: Info folgt in Kürze ::::

http://www.housesmusic.com/

http://www.myspace.com/sunhaus

 

Einlass 20h00, Beginn 20h45,

VVK/AK tba €.



Houses - Endless Spring from Houses on Vimeo.

Konzert: O Emperor

Saal, 04.05., 20:00 Uhr


Konzert: Autumn Red

Wiese. Bei Regen im Haus, 06.05., 16:00 Uhr


Konzert: The American Dollar

Saal, 10.05., 20:00 Uhr


Seven Films from Urban Africa 17. - 23. Mai

Werkstatt, 17.05., 21:00 Uhr


Konzert: Big Fox

Wiese, 20.05., 17:00 Uhr


Konzert: Spring Leads You Home Tonight

Saal, 25.05., 20:00 Uhr


Konzert: Uniform Motion

Café, 31.05., 21:00 Uhr


Konzert: The Wishing Well

Wiese. Bei Regen im Haus, 12.08., 18:00 Uhr


Konzert: Garda

Saal, 12.09., 20:00 Uhr